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Shiatsu ist eine anerkannte Behandlungsmethode, die ihren Ursprung in der fernöstlichen Medizin hat. Obwohl Shiatsu auf jahrtausendalte Techniken zurückgreift, ist es eine sehr junge Kunst, die im Laufe der letzten 100 Jahre in Japan entstanden ist. Heute hat sich Shiatsu auch in unseren Breiten als professionelle, ganzheitliche Heilkunst etabliert.

Ziel der Shiatsu-Behandlung ist die Harmonisierung des körpereigenen Energieflusses. Das geschieht mittels Druck entlang der Meridiane und sanften Dehnungen, wodurch Gesundheit auf verschiedenen Ebenen (Körper, Geist, Seele) wiederhergestellt werden kann. Die fernöstliche Medizin besagt, dass jeder Mensch von jener Energie bestimmt wird, die in seinem Meridiansystem zirkuliert. Meridiane sind Energieleitbahnen, die sowohl an der Körperoberfläche als auch im Inneren ein weitverzweigtes Netz bilden, das KI (auch QI oder CHI = Lebensenergie) zu allen Organen und Körperzellen transportiert. Jede Veränderung des Energieflusses drückt sich in Form von Unbehagen, Disharmonien sowohl physischer als auch psychischer Natur, und im fortgeschrittenen Stadium als Krankheit aus. Bei Shiatsu geht es nicht nur darum, die Energiezirkulation wieder in Schwung zu bringen; der Shiatsu-Empfänger wird ganzheitlich, mit all seinen körperlichen, psychischen und emotionalen Aspekten angesprochen. Dadurch ist Shiatsu mehr als eine „passive“ Behandlungsform. Der Empfänger wird zu einer aktiven Lebensführung in Hinblick auf Bewegung und gesunde Ernährung ermutigt.

 

 

Philosophische Grundlagen von Shiatsu

 

» Yin/Yang

» Taoismus 

» 5 Wandlungsphasen oder Elemente (Holz, Feuer, Erde, Metall, Wasser)

» Traditionelle Chinesische Medizin (T.C.M.)

» Orientalische Diagnostik (Antlitz, Zunge, Puls, Hara)

» Makrobiotische Gesundheitslehre